Tauchmedizin

Erstellen einer Tauchtauglichkeit nach internationalen Standards, Weltweit anerkannte Zertifikate und Tauchtauglichkeitsbescheinigungen nach den Richtlinien der Dt. Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin.

Der Tauchsport in Deutschland erlebte im letzten Jahrzehnt eine enorme Zuwachsrate. Gab es vor zehn Jahren noch schätzungsweise 300 000 Sporttaucher in Deutschland,, belaufen sich die Schätzungen heute auf ca. 1,5 Millionen. Parallel zu dieser Entwicklung steigt die Zahl an Tauchunfällen und tauchmedizinischen Erkrankungen. Das Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Fachgebiet ist von dieser Entwicklung besonders betroffen, da ca. 80% der Erkrankungen beim Tauchen in dieses Fachgebiet fallen.
Unter Wasser kommen verschiedene Gasgesetze zum Tragen, die eine entscheidende Rolle für die Entstehung eines Tauchunfalls spielen. Daher sollte der behandelnde Arzt gewisse Grundkenntnisse über die physikalischen Zusammenhänge sowie einige grundlegende Kenntnisse über den Ablauf eines Tauchgangs haben.

Abrechnungsmöglichkeit der Tauchtauglichkeitsuntersuchung

Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung stellt grundsätzlich eine individuelle Gesundheitsleistung dar und darf nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden. Gleichzeitig hat sie aber auch einen
recht erheblichen Umfang.