Radiofrequenztherapie (Celon-Methode)

Viele operative Eingriffe im sensiblen Hals-Kopf-Bereich werden heute noch überwiegend in der Klinik realisiert. Dazu zählt beispielsweise die Behandlung der Gaumenmandel- und Nasenmuschelhyperplasie sowie schlafbezogener Atmungsstörungen (habituelles Schnarchen, obstruktive Schlafapnoe). Häufig sind die operativen Eingriffe für den Patienten mit starken peri- und postoperativen Schmerzen verbunden. Darüber hinaus schränken sie ihn in den Tagen und Wochen nach der Behandlung stark in seiner Lebensqualität ein.

So hat sich die Celon Methode unter anderem bei der Behandlung des Volksleidens Schnarchen, der Nasenmuschelhyperplasie, der Gaumenmandelhyperplasie und der milden obstruktiven Schlafapnoe bewährt. Als minimal-invasives, ambulantes Verfahren ist sie nicht nur besonders patientenschonend, sondern bietet auch eine hohe Effizienz: ein stationärer Aufenthalt ist in der Regel nicht erforderlich.

Das Wirkprinzip der Celon Methode: bipolare Thermotherapie

Bei der bipolaren radiofrequenzinduzierten Thermotherapie (RFITT) wird der bipolare RFITT-Applikator in den zu behandelnden Gewebebereich eingeführt. Das Anlegen einer Neutralelektrode an der Hautoberfläche des Patienten ist nicht erforderlich. Zwischen den beiden an der Applikationsspitze integrierten Elektroden wird ein radiofrequenter Stromfluss erzeugt. Aufgrund seines elektrischen Widerstandes wird das Gewebe im Bereich der Applikatorspitze schonend erwärmt und gezielt koaguliert. Die Größe der dabei entstehenden Läsion ist durch die voreingestellte Leistung bestimmt.

Mithilfe der automatischen Dosimetrie-Steuerung wird eine optimale, reproduzierbare Soft-Koagulation erzielt. Dabei überwacht die 3D-Impedanz-Feedback-Kontrolle laufend den Status der Behandlung. Der Körper baut das koagulierte, nekröse Gewebe nach der Behandlung sukzessive ab, wodurch sich eine Volumenreduktion, Vernarbung und damit Straffung des behandelten Gewebes erzielen lässt.

Schonender und schneller Eingriff

Die ambulante Behandlung mit der Celon Methode zeichnet sich durch geringe peri- und postoperative Schmerzbelastung des Patienten aus, erfordert lediglich eine Lokalanästhesie und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Damit ist die Celon Methode nicht nur schonend, sondern auch effizient. Der Patient kann anschließend die Praxis sofort wieder verlassen und beispielsweise wieder zur Arbeit gehen. Ein Klinik-Aufenthalt ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zur schonenden Behandlung mit der Celon Methode erhalten Sie unter: www.schnarchportal.de